BWL Studiengänge für angehende Investoren

studyEs ist der Traum vieler junger Menschen: Irgendwann einmal als Investor finanziell unabhängig zu sein. Nicht mehr „selber für Geld, sondern das Geld für sich arbeiten“ zu lassen. Der bekannteste Investor der Gegenwart, Warren Buffet lässt grüßen. In Omaha, Nebraska mit dem Sammeln von Pfandflaschen angefangen, ist Buffet heute einer der reichsten Männer des Planeten und mit seiner Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway weltbekannt. Was jedoch muss getan werden, um den Buffets dieser Welt nacheifern zu können und ebenso erfolgreich zu werden?

Genügt es, einfach mit dem Kauf von Aktien oder einem CFD-Konto anzufangen und dabei Erfahrungen zu sammeln oder sollte nicht lieber ein Studium angefangen und wenn möglich abgeschlossen werden? Zwar gehen die Meinungen in diesem Punkt auseinander, doch die Mehrheit der erfahrenen Investoren würde angehenden Investoren wohl zu einem Studium raten. Zumal zumindest in Deutschland die Studiengebühren größtenteils abgeschafft worden sind. Bleibt die Frage, welcher Studiengang für angehende Investoren der richtige ist. BWL oder doch etwas ganz anderes und vor allem, was kommt danach?

Warum sich für angehende Investoren ein BWL Studium lohnt

Ein Studium der BWL genießt nun nicht gerade den Ruf, besonders spannend oder gar abenteuerreich zu sein. Nichtsdestotrotz ist es die Grundlage schlechthin, um ein erfolgreicher Investor zu werden. Die Studenten erfahren in diesem Studiengang, was es bedeutet, ein Unternehmen erfolgreich zu führen. Ihnen werden die Grundlagen im Marketing, der Unternehmensführung und der Personal-Rekrutierung gezeigt. Ebenfalls wird ihnen erläutert, wann und wie Steuern und Sozialabgaben abgeführt werden müssen. Kein Investor kommt schließlich ohne ein kompetentes Team aus, das für ihn die Bücher der Aktiengesellschaften liest und ihm Bescheid gibt, wenn eine neue, potentiell erfolgreiche Firma an die Börse geht. Sie alle im Griff zu haben, ist essentiell, um nachhaltig Erfolg zu haben. Und ein Punkt, der im BWL Studium gelernt wird. Freilich geht das BWL-Studium dabei nicht allzu sehr ins Detail, sondern versucht lediglich, die Grundlagen zu vermitteln. Angehende Investoren können unangenehme Aufgaben später in die Hände eines Versicherungs- oder Steuerberaters geben.

Welche Studiengänge solides Investoren-Wissen verschaffen

Jede Universität oder Hochschule setzt bei den Volks- oder Betriebswissenschaften natürlich unterschiedliche Schwerpunkte. Für den Student und angehenden Investor gilt es, den Studiengang zu finden, der am besten zum späteren Job als Investor passt. Ein Fokus des Studiums sollte daher unbedingt auf der Börse und den internationalen Aktienmärkten liegen. Wie kommt ein Kurs zustande, wann steigt eine Aktie und warum kommt es immer wieder zu einem Einbruch der Kurse? Nur einige der Fragen, die ein Investor sich früher oder später stellt und beantwortet haben möchte. Sehr hilfreich für angehende Investoren sind übrigens auch sogenannte Webinare, also online gehaltene Vorträge, die in der Freizeit geschaut werden können und Informationen beispielsweise zu Charttechnik und politischen Zusammenhängen bereitstellen. Fakt ist, die Politik hat entscheidende Auswirkungen auf das Verhalten der Börsen, weswegen ein Investor die grundlegenden Zusammenhänge verstanden haben sollte. Nur auf die lange Sicht ist es für die Kurse von Bedeutung, was die Wirtschaft macht. Kurzfristig können politische Krisen sowohl zu einer Hausse als auch zu dramatischen Zusammenbrüchen der Märkte führen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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